Häufige Schwierigkeiten mit App Store Anforderungen

Veröffentlicht am 12. Dezember 2020 von Jan Bunk


Bild mit Text: Häufige Fehler: App Store

Leider ist Apples Prüfprozess für Apps im App Store ziemlich streng. Falls du nicht mit den deren Richtlinien, kann man leicht Fehler machen, die zu einer ersten Ablehnung aus dem App Store führen. In diesem Artikel möchte ich dir die häufigsten Probleme zeigen, auf die wir stoßen, wenn wir Kunden dabei helfen, ihre App zu veröffentlichen. Dieser Artikel konzentriert sich auf den Review-Prozess für Apps, die wir für Kunden erstellt haben, indem wir ihre Website in eine App verwandeln.

Individueller Account anstelle eines Organisations-Accounts

Apple bietet zwei verschiedene Arten von Entwicklerkonten an, die genutzt werden können, um Apps im App Store zu veröffentlichen. Der erste ist der individuelle Account, den jeder gegen eine Gebühr erstellen kann. Mit diesem Account darfst du nur Apps veröffentlichen, die direkt mit dir als Person zu tun haben. Du kannst keine Apps für oder über dein Unternehmen einreichen. Außerdem kannst du keinem anderen Entwickler Zugriff auf dein Konto gewähren, weshalb wir nur mit Organisationskonten arbeiten können. Diese Konten sind für Organisationen und nicht für Personen gedacht, zum Beispiel für Unternehmen. Der Hauptunterschied ist, dass du eine DUNS-Nummer brauchst, um ein Organisationskonto zu erstellen. Bitte stelle sicher, dass deine Organisation berechtigt ist, eine DUNS-Nummer zu erhalten, wenn du deine App im App Store veröffentlichen möchtest.

Verwerflicher Inhalt (Abschnitt 1.1)

Deine Webseite darf keine "beleidigenden, unsensiblen, verstörenden, ekelerregenden, außergewöhnlich geschmacklosen oder einfach nur gruseligen Inhalte" enthalten. Die Richtlinien gehen mehr ins Detail und lassen etwas Spielraum für Interpretationen, jedoch sind Seiten, die Gewalt oder Pornografie zeigen, eindeutig ausgeschlossen. Überprüfe die vollständigen Richtlinien, wenn du denkst, dass deine Website die Grenzen überschreiten könnte.

Zahlungen (Abschnitt 3.1)

Es kann sein, dass du Zahlungen, die auf deiner Webseite getätigt werden, stattdessen mit In-App-Purchases (IAP) abwickeln musst. Die Motivation von Apple ist hier klar - sie bekommen 30% von jedem IAP. Im Moment unterstützen wir noch keine IAPs für unsere Apps. Da dieser Abschnitt der Richtlinien recht detailliert ist und viele Ausnahmen vorsieht (Abschnitt 3.1.3), empfehle ich dir, ihn zu lesen, um sicherzustellen, dass deine App/Website keine IAPs verwenden muss.

Beispiele für Käufe, die keine IAPs verwenden müssen:

  • 3.1.3(e) Waren und Dienstleistungen außerhalb der App: Bezahlung für physische Waren, die außerhalb der App konsumiert werden. Das bedeutet, dass Shops, die physische Produkte verkaufen, keine IAPs verwenden müssen.
  • 3.1.3(d) Person-to-Person Experiences: Käufe für persönliche Erlebnisse wie Nachhilfe, Fitnesstraining oder Beratungen müssen keine IAPs verwenden.
  • 3.2.2(vii) Apps können es einzelnen Nutzern ermöglichen, einer anderen Person ein Geldgeschenk zu machen, ohne IAPs zu verwenden, solange das Geschenk optional ist und 100 % der Gelder an den Empfänger des Geschenks gehen.

Wenn deine Webseite Zahlungen für eine der oben genannten Ausnahmen sammelt, kannst du unsere Website zu App-Konverter ohne Probleme nutzen.

Anmeldung mit Apple (Abschnitt 4.8)

Wenn deine Webseite eine Login-Funktion anbietet, musst du auch eine 'Log in with Apple' Funktion auf deiner Webseite anbieten, damit diese auch in der App erscheint.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen von dieser Regel:

  • Deine Website nutzt ausschließlich die unternehmenseigenen Account-Einrichtungs- und Anmeldesysteme.
  • Deine Website ist eine Bildungs-, Unternehmens- oder Geschäftswebsite, bei der sich der Nutzer mit einem bestehenden Bildungs- oder Unternehmenskonto anmelden muss.
  • Deine Webseite verwendet ein von der Regierung oder der Industrie unterstütztes Bürgeridentifikationssystem oder eine elektronische ID, um Nutzer zu authentifizieren.
  • Deine Website ist ein Client für einen bestimmten Drittanbieterdienst und die Nutzer müssen sich direkt bei ihrem Mail-, Social Media- oder einem anderen Drittanbieterkonto anmelden, um auf deren Inhalte zuzugreifen. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn du ein Mail-Anbieter wärst und deine Nutzer sich in ihr E-Mail-Konto einloggen.

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Autor Jan Bunk

Geschrieben von
Jan Bunk

Hi, Ich bin Jan. Ich habe schon mehrere Apps für Kunden und eigene Projekte entwickelt, die tausende Male aus den App Stores heruntergeladen wurden. Ich habe mich aber dazu entschieden, lieber Leuten mit kleinerem Budget zu helfen. Deshalb habe ich webtoapp.design geschaffen, eine bezahlbare Möglichkeit eine eigene App zu bekommen, wenn du schon eine Website hast.